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Dillingen im Zweiten Weltkrieg

 

 

I 1939 I

1. September: Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen (»Fall Weiß«). Die Dillinger Bevölkerung wird evakuiert.

 

I 1940 I

5. Juni: Deutsche Truppen marschieren in Frankreich ein (»Fall Rot«).

22. Juni: Frankreich unterzeichnet den Waffenstillstandsvertrag mit Deutschland.

1. Juli: Dillingen wird offiziell zur Wiederbesiedlung freigegeben.

 

I 1941 I

22. Juni: Einmarsch deutscher Truppen in die Sowjetunion (Unternehmen »Barbarossa«).

Wegen der verstärkten Einflüge britischer Bomberverbände wird im Frühjahr die Verdunkelung verpflichtend eingeführt.

7. Dezember: Die japanische Luftwaffe greift den amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor auf der zu Hawaii gehörenden Insel Oahu an.

11. Dezember: Deutschland erklärt den Vereinigten Staaten von Amerika den Krieg.

 

I 1942 I

29./30. Juli: In der Nacht zum 30. Juli hat der Luftkrieg auch das Saargebiet erreicht – in dieser Nacht erlebt Saarbrücken seinen ersten schweren Luftangriff.

1./2. September: In der Nacht zum 2. September gehen aufgrund eines Navigationsfehlers auch in Dillingen erstmals britische Bomben nieder. Betroffen ist vor allem der Bereich der Hinterstraße. Dieser eigentlich gegen Saarbrücken gerichtete Angriff trifft wegen fehlerhafter Navigation Saarlautern (Saarlouis) und stellt für die noch in den Kinderschuhen steckende britische Pathfinder Force (PFF) einen herben Rückschlag dar.

22. November: Die deutsche 6. Armee wird bei Stalingrad von sowjetischen Truppen eingekesselt.

 

I 1943 I

2. Februar: Die Schlacht um Stalingrad endet mit der Zerschlagung des Kessels durch die Rote Armee.

16./17. April: Gegen 0.20 Uhr in der Nacht zum 17. April schießt die Hüttenflak einen viermotorigen britischen Lancaster-Bomber der No. 100 Squadron ab, der brennend zwischen Diefflen und Nalbach abstürzt – alle sieben Besatzungsmitglieder finden dabei den Tod.

 

I 1944 I

11. Mai: Neun Mann der Besatzung eines über Saarbrücken angeschossenen amerikanischen viermotorigen B-17-Bombers der 305th Bomb Group (H) springen über Dillingen ab und werden festgenommen.

21. Mai: Beginn systematischer alliierter Jagdbomberangriffe gegen Eisenbahnlinien in Nordfrankreich und Westdeutschland in Vorbereitung der Invasion (Operation »Chattanooga Choo Choo«).

6. Juni: Alliierte Invasion an den Stränden der Normandie (Unternehmen »Overlord«).

27. August: Dillingen erlebt seinen schwärzesten Tag bei einem Angriff amerikanischer P-47-Jagdbomber der 356th Fighter Group auf einen im Bahnhof stehenden Munitionszug.

7. Oktober: 36 amerikanische B-26-Bomber der 394th Bomb Group (M) zerstören durch den Abwurf von 74 Tonnen Bomben die Eisenbahnbrücke der Niedtalstrecke über die Saar.

20. November: Ein amerikanischer P-47-Jagdbomber der 362nd Fighter Group wird über Pachten von der Flak abgeschossen und stürzt am Saarufer ab – der Pilot, Second Lieutenant James G. Newman, gilt bis heute als vermißt.

1. Dezember: Die Dillinger Bevölkerung wird zum zweiten Mal evakuiert.

6. Dezember: In den frühen Morgenstunden setzen zwei Regimenter der 90th US Infantry Division im Abschnitt Dillingen mit Sturmbooten über die Saar – es entwickeln sich schwere Häuser- und Bunkerkämpfe, die bis zum 21. Dezember andauern.

16. Dezember: Beginn der so genannten »Ardennen-Offensive« (Unternehmen »Wacht am Rhein«), wodurch die Amerikaner u. a. auch zur Aufgabe der Brückenköpfe Dillingen und Ensdorf gezwungen werden.

22. Dezember: Der Brückenkopf Dillingen ist aufgelöst.

 

I 1945 I

15. März: Beginn der amerikanischen Offensive zum endgültigen Durchbruch durch den Westwall und zur Besetzung des Saar-Mosel-Dreiecks durch die 3rd und 7th US Army (Operation »Undertone«)

18. März: Dillingen wird von Einheiten der 65th US Infantry Division, die in Saarlautern (Saarlouis) im Einsatz ist, besetzt – der Zweite Weltkrieg ist für Dillingen zu Ende.

28. März: Die Gemeindeverwaltung kehrt zurück nach Dillingen.

15. April: Erste amerikanische Kommandantur in Dillingen (Battery A des 767th Field Artillery Battalion)

9. Mai: Inkrafttreten der deutschen Kapitulation (um 0.01 Uhr).

10. Juli: Ablösung der amerikanischen Streitkräfte durch französische Truppen.

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